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Luise: Der einzige Lichtblick

16.05.2012

Die Florettfechterinnen des FC Moers schnitten bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Schwerin eher durchschnittlich ab. Die Moerser Mannschaft schafft in der Team-Konkurrenz nur einen mageren Sieg.


Ein Quartett in der K.o-Runde

Allen Moerser Akteurinnen gelang der Sprung aus der Vorrunde in die K.o.-Gefechte. Aybike Nur Tasci traf in der Runde der letzten 64 zuerst auf Valentina Moor aus Bonn. Sie unterlag mit 6:12. Im anschließenden Hoffnungslauf verlor sie klar gegen Charlotte Iwers aus Potsdam. Für Tasci war damit das Turnier mit Platz 63 beendet. Auch ihre Vereinskameradin Elisa Bader musste sich im ersten Gefecht der Hauptrunde gegen eine Bonner Fechterin geschlagen geben. Gegen Lara Braun hieß es am Ende knapp 11:15. So musste auch Bader durch den Hoffnungslauf. Das erste Duell gewann sie gegen Lea Walther aus Leipzig mit 15:10. Im Anschluß ging es dann gegen die eigene Vereinskameradin Luise Greiffer auf die Bahn. Und Greiffer war an diesem Tag in Hochform. 6:15 hieß es am Ende, Platz 45 für Bader.

Blieben mit Melissa Zekorn und Luise Greiffer also noch zwei Moerser Hoffnungen im Rennen. Aber leider konnte Zekorn ihre zuletzt ansteigende Form nicht mit nach Schwerin nehmen. Zuerst unterlag sie der Berlinerin Sophia Werner ungewöhnlich klar mit 5:15. Danach steigerte sich Zekorn, und beim klaren 15:1-Sieg gegen Kosima Cammel aus Heidenheim zeigte sie eine nahezu perfekte Vorstellung, die sie leider nicht in das folgende Gefecht mitnehmen konnte. Ein knappes und unglückliches 13:15 gegen Leonie Ebert aus Würzburg bedeutete das Turnier-Aus mit Platz 41.

Nur Luise Greiffer rief an diesem Tag ihr Leistungsvermögen ab. Eine fehlerlose Vorrunde mit sechs Erfolgen ohne Verlustgefecht brachte ihr eine gute Position für die K.o.-Runde ein. Siege gegen Chantal Knab (12:10) und Chiara Fichtel-Mauritz (15:7) aus Tauberbischofsheim sowie ein 15:6 gegen Theresa Welzien aus München brachten die Moerser Nr. eins in das Finale der letzten 16. Dort unterlag sie nach spannendem Gefecht der Bonner Fechterin Julia Braun mit 7:15. Mit einem Abschlussplatz 16 ist aber sowohl Greiffer als auch ihr Trainer zufrieden.

"Insbesondere in den Einzelgefechten haben fast alle Moerser Fechterinnen die gesteckten Ziele nicht erreicht. Wir müssen nun analysieren warum das Potential bei einigen Fechterinnen ausgerechnet beim wichtigsten Turnier des Jahres nicht abgerufen werden konnte" analysierte ein etwas frustrierter Trainer Block.

 

Nur ein Team-Erfolg

Am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften in Schwerin ging es für die Moerser Mädchen im Mannschaftswettbewerb weiter. Nur ein gewonnenes Gefecht in der Vorrunde mit 45:17 gegen Pinneberg reichte nicht zum Finale der Besten acht. Platz zehn hieß es am Ende aus Moerser Sicht.

Nicht wirklich zufrieden zeigte sich Fechttrainer Matthias Block nach den Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Schwerin am vergangenen Wochenende. Mit Luise Greiffer konnte nur eine Moerser Fechterin in das Finale der Besten 16 einziehen. "Der sechzehnte Platz von Luise war, zumindest aus Moerser Sicht, der einzige Lichtblick bei dieser Deutschen Meisterschaft", so ein zerknirschter Trainer Block. Mit Luise Greiffer, Melissa Zekorn, Elisa Bader und Aybike Nur Tasci hatten sich gleich vier Moerser Fechtamazonen für diese Titelkämpfe qualifiziert (die RP berichtete).



Urplötzlich reisst der Faden

09.05.2012

Es fehlte nicht viel, und Marco van der Koelen wäre bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften der Florettfechter in München in das Finale der besten 16 eingezogen. Nach einer 5:1-Führung aber verliert er noch mit 8:10.

Die Moerser Nachwuchsfechter landeten bei den nationalen Titelkämpfen in München dieses Mal lediglich im Mittelfeld des Klassements. Marco van der Koelen holt mit Platz 17 noch das beste Ergebnis für den FCM.

 

Für die Deutschen B-Jugendmeisterschaften im Herrenflorett in München hatten sich gleich vier Fechter des FC Moers qualifiziert. Im älteren Jahrgang (1998) waren Justus Felix Dickel und Niklas Höhr mit von der Partie. Für Höhr war das Turnier nach nur einem Sieg in der Vorrunde mit Platz 64 bereits früh beendet. Nach zwei Niederlagen fand Dickel wieder zu seiner Stärke zurück und konnte sich noch für die Zwischenrunde qualifizieren. Dort traf er auf den Berliner Paul Schröter und unterlag dem späteren Deutschen Meister mit 6:10.

 

Die Erwartungen erfüllt

Sein letztes Gefecht verlor er gegen Richard Dorow aus Jena recht knapp mit 7:9 und belegte in der Endabrechnung Rang 31. "Die Platzierungen spiegeln unsere Erwartungen wider", zeigte sich Trainer Herbert Wagner einigermaßen zufrieden.

Meister aus Berlin

Den Titel bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften der Florettfechter in München im älteren Jahrgang gewann Paul-Martin Schröter (Berlin), der sich im Finale mit 10:3 gegen Leonardo Pichler aus Potsdam durchsetzte. Insgesamt waren hier 65 Akteure an den Start gegangen.

Im jüngeren Jahrgang (1999) starteten Anton Jansen und Marco van der Koelen Start. Jansen, der nach gerader überstandener Krankheit noch Trainingsrückstand aufwies, konnte zwar zwei Siege in der Vorrunde verbuchen, verpasste allerdings knapp die Zwischenrunde reichten und musste sich schließlich mit Rang 56 begnügen. Besser lief es bei van der Koelen. In der Vorrunde gewann er alle Gefechte, in der Zwischenrunde verlor er nur einmal, so dass er als Viertgesetzter er der Gesamtwertung in die Runde der letzten 32 Fechter einzog.

Dort konnte sich van der Koelen zunächst mit 10:4 gegen Jacob Wanger aus St. Augustin durchsetzen, im Anschluss setzte es jedoch eine 6:10-Niederlage gegen den Rheinfeldener Julian Seyd. Um das Finale der besten 16 noch zu erreichen, musste er gegen Maximilian Spöthe aus Bucholz gewinnen. Nach gutem Start und einer 5:1-Führung verlor Marco allerdings urplötzlich den Faden und musste sich mit 8:10 geschlagen geben. In der Abschlusstabelle reichte das für einen guten 17. Platz.

Am zweiten Turniertag standen die Mannschaftsentscheidungen auf dem Programm. Dickel startete für das Team Nordrhein I, Marco van der Koelen und Anton Jansen für die Mannschaft Nordrhein II. Die "Zweite" schied bereits in der Vorrunde aus und verbuchte dabei kein einziges Erfolgserlebnis. Rang 22 lautete das Endresultat. Die "Erste" zog nach vier Siegen in die Runde der letzten Acht ein. Hier verlor das Team Nordrhein I mit 15:32 gegen Berlin und belegte schließlich den siebten Platz.



FC Moers: van der Koelen ist dicht dran



Für Niklas Höhr war das Turnier bereits nach der Vorrunde mit Platz 64 beendet. Justus Felix Dickel kam nach zwei verlorenen Vorrundengefechten noch in die Zwischenrunde, schied aber auch im k.o. der letzten 32 aus. Denn bereits im ersten Gefecht traf er mit Paul Schröter aus Berlin auf einen Favoriten und unterlag dem späteren Deutschen Meister mit 6:10. Die anschließende Niederlage (7:9) gegen Richard Dorow aus Jena bedeutete das Turnieraus und der 31. Platz.

„Das war natürlich Pech für Justus gleich im ersten k.o.-Gefecht gegen den starken Berliner an den Start gehen zu müssen. Allerdings liegt er mit Platz 31 voll in den Erwartungen“, zog Herbert Wagner, Trainer der Moerser Jungs, sein Fazit.

Im Jahrgang 1999 startete Anton Jansen, für den nach überstandener Krankheit und entsprechendem Trainingsdefizit bereits die Qualifikation zur DM ein toller Erfolg war. Marco van der Koelen hingegen peilte das Erreichen des Finales der letzten 32 an. Jansen wurde 56., was Wagner bedauerte: „Wäre Anton nicht kurz vor dem Turnier krank geworden, wäre er bestimmt eine Runde weiter gekommen. Zwischendurch konnte er zeigen welches Potenzial in ihm steckt.“

Marco van der Koelen startete erwartungsgemäß stark in das Turnier, hatte aber einige Höhen und Tiefen. Am Ende landete er auf dem 17. Platz. „Marco war heute dicht dran am Finale der letzten 16. Ihm fehlt es an Routine um solche Gefechte nach Hause zu bringen. Dies wird aber mit Sicherheit noch kommen“, so das Fazit seines Trainers.

Mannschaftsentscheidung

Am Folgetag standen die Mannschaftsentscheidungen an. Hier starteten die Moerser Fechter in den Mannschaften Nordrhein I, mit Justus Dickel, und Nordrhein II, mit Marco van der Koelen und Anton Jansen. Nordrhein II schied bereits in der Vorrunde mit dem 22. Rang aus. Nordrhein I gewann vier Gefechte und traf im Finale der letzten Acht auf Berlin und damit auf den frischgebackene Deutsche Meister Schröter. So blieb am Ende nach einem 15:32 nur der siebte Platz.



Das siegreiche Team des FC Moers (von links): Timo Margaritidis, Fechttrainer Matthias Block, Paul Tenbergen und Doppelsieger Matthias Neuhaus. Das siegreiche Team des FC Moers (von links): Timo Margaritidis, Fechttrainer Matthias Block, Paul Tenbergen und Doppelsieger Matthias Neuhaus.

FC Moers: Zweimal Gold

02.05.2012 | 19:32 Uhr

 

Mit tollen Erfolgen kehrten die Moerser Florettfechter und Fechterinnen vom renommierten Schkeuditzer Flughafenturnier zurück.

 

Das mit internationalen Fechtern gespickte Turnier gilt als eines der größten Turniere in Sachsen. Zum Moerser Traumfinale zwischen Matthias Neuhaus und Paul Tenbergen kam es aber nicht. Während Tenbergen das Halbfinale gegen Lewis Pietsch vom FC Schkeuditz verlor und so mit einem sehr guten dritten Platz ausschied, stand Neuhaus im Finale. Dort ließ er gegen Tenbergen Bezwinger Pietsch nichts anbrennen, siegte 15:12 und verließ als strahlender Turniersieger die Bahn.

Bei den A-Mädchen wurde Luise Greiffer Zehnte. Platz 17 belegte Melissa Zekorn, Rang 31 Aybike Tasci.

Bei den Mannschaften hatten die Moerser Herren auch die Nase vorn. Matthias Neuhaus, Paul Tenbergen und Timo Margaritidis bezwangen im Finalgefecht den amtieren deutschen Mannschaftsmeister aus Sachsen knapp. aber verdient mit 45:42.

Mädchen holen sich die Bronzemedaille

Auch die Mädchen schafften den verdienten Sprung auf das Treppchen. Melissa Zekorn, Luise Greiffer und Aybike Nur Tasci mussten sich erst im Halbfinale den starken Polinen aus Pabianice knapp geschlagen geben.

Im anschließenden Gefecht um Platz drei sprang durch das 45:43 gegen Jena Bronze heraus.



Presseberichte von den Deutschen "MERCEDES-NÜHLEN" Meisterschaften der A-Jugendlichen Herrenflorettisten in Moers

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Finale im Mercedes Autohaus Nühlen Finale im Mercedes Autohaus Nühlen

Meistertitel an Moers vorbei

 

Für Herbert Wagner hätte es kaum schlechter laufen können. Da richtet der Fechtclub Moers die „Deutschen Mercedes Nühlen A-Jugend Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften“ im Herrenflorett in Moers aus und der langjährige Trainer liegt mit einer hartnäckigen Virusinfektion im Krankenhaus.

Allerdings hat sich Wagner dank umfangreicher mobiler Telekommunikation ständig über das Abschneiden seiner beiden Schützlinge informiert. Und zumindest in dieser Hinsicht lief es doch nicht so schlecht für den kurzzeitig niedergestreckten Coach.

 

Medaille gewünscht

Matthias Neuhaus erreichte immerhin den siebten Platz. Zwar hatte sich Herbert Wagner für den 16-Jährigen eine Medaille gewünscht, doch da machte Neuhaus die Paarungen einen Strich durch die Rechnung. Nach absolut souveräner Vorrunde marschierte der Moerser auch in der Direktausscheidung weiter. Fünf Gefechte, fünf Siege. Und im fünften Kampf konnte er sogar Björn Weiner, den späteren Deutschen A-Jugend-Meister, mit 15:12 besiegen. Allerdings musste er durch die sogenannte Indexliste im 32-Ko-Feld noch mal gegen Weiner ran, unterlag mit 8:15 und flog raus.

Paul Tenbergen, für den sich Wagner einen Platz unter den Top-32 gewünscht hatte, erfüllte die Zielvorgabe seines Trainers und beendete den Einzelwettbewerb mit dem 25. Rang. Ein erstklassiges Ergebnis für den erst 14-jährigen Moerser, der über sein Abschneiden sehr zufrieden war, und nach den Sommerferien das Fechtinternat in Bonn besuchen wird. „Das ist mit den Moerser Trainern so abgesprochen“, so Vater Markus Tenbergen. „Paul wird weiter für Moers starten.“

Gar nicht zufrieden waren dann jedoch die Trainer bei der Vergabe des Mannschaftstitels. Das Team Nordrhein, vertreten durch den amtierenden Landesmeister der Startgemeinschaft Essen/Moers mit den beiden Essenern Timo Margaratidis und Jan Michalczik sowie mit Neuhaus und Tenbergen, musste sich trotz zwischenzeitlich deutlicher sieben-Punkte-Führung mit 41:42 gegen Tauberbischofsheim geschlagen geben. Nach Verlängerung.

Matthias Neuhaus, der zuvor zwei Gefechte sicher gewonnen hatte, musste im letzten Gefecht gegen Hendrik Christen allein in der letzten Minute gleich sechs Treffer hinnehmen. In der Extra-Minute folgte der siebte Treffer, Tauberbischofs setzte sich durch, wurde am Ende aber nur Vierter. Sachsen machte in der Teamwertung das Rennen vor Stuttgart und Westfalen.

Dennoch war Ausrichter FC Moers zufrieden. Rund 200 Fans sahen allein Samstag die Einzel-Finalkämpfe beim Sponsor Mercedes Nühlen, der dem FCM eine nagelneue Planche spendierte.



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Impressionen vom Finale

Matthi, der Turniersieger-Besieger

  

23.04.2012. Bei den Deutschen Mercedes Nühlen Meisterschaften der A-Jugendlichen Florettfechter in Moers zeigen die beiden Lokalmatadoren Matthias Neuhaus und Paul Tenbergen jeweils eine famose Turnier-Gesamtleistung. In der Endabrechnung gelang Beiden eine Erreichung ihrer zuvor formulierten Ziele.


Der spätere Deutsche Meister, Björn Weiner, setzt in dieser Situation einen Treffer gegen den Moerser A-Jugendlichen Matthias Neuhaus (rechts). Im ersten Duell der beiden Kontrahenten hatte sich noch der Lokalmatador mit 15:12 gegen den Burgsteinfurter durchgesetzt. Bild: Klaus Dieker Foto: Klaus Dieker

Dem 17-jährigen Florettfechter Matthias Neuhaus vom Fechtclub Moers stand am Samstag nur ein Mann im Wege: Björn Weiner vom TB Burgsteinfurt. In der Sporthalle der Heinrich-Pattberg-Realschule und in der Verkaufshalle des Turnier-Mitveranstalters, des Autohauses Mercedes Nühlen, boten sich diese Beiden zwei packende Duelle. Am Ende hatte der Westfale die Nase vorn und krönte seine gute Gesamtleistung mit dem Titel des Deutschen A-Jugendmeisters. Neuhaus blieb der anvisierte Einzug ins Finale der besten Acht.

Nur eine Niederlage für Neuhaus

Nur einen Kampf hatte er verloren, die Entscheidung um den Einzug ins Halbfinale und damit den Gewinn der Bronzemedaille. "Heimlich hatte ich von einer Medaille geträumt, aber Platz sieben ist auch okay", sagte der junge Moerser. Immerhin hatte er gegen den großen Turnierfavoriten verloren. Weiner, Ranglistenerster des Deutschen Fechterbundes, revanchierte sich vor rund 300 Zuschauern in der Licht durchfluteten Autohaus-Arena für die unmittelbar zuvor erlittene 12:15-Niederlage gegen Neuhaus, der im Achtelfinale das Kunststück vollbracht hatte, aus einem 5:11-Rückstand noch einen Sieg zu basteln. Da aber hatte sich der Grafenstädter zu früh gefreut. Neuhaus konnte es kaum fassen, dass ihm der Burgsteinfurter nach dem Hoffnungslauf für das Viertelfinale erneut als Gegner zugelost wurde. "Nicht schon wieder", kommentierte die Moerser Fechthoffnung die Szenerie, wohl wissend, dass sein Kontrahent nun besonders konzentriert sein würde. "Seine Ünbekümmertheit aus dem ersten Duell blieb auf der Strecke. Matthi hatte in der Finalrunde plötzlich zu großen Respekt vor Weiner.", urteilte Matthias Block über das am Ende deutliche 15:9 gegen seinen Schützling.

Das zweite Moerser Talent, Paul Tenbergen, erlebte einen hervorragenden Nachmittag. Bei seiner ersten Teilnahme an einer nationalen A-Jugendmeisterschaft arbeitete sich der erst 14-Jährige auf den beachtlichen 25. Rang vor. "Zuerst war ich etwas nervös, weil viele Bekannte und auch die Familie zugeschaut haben. Doch am Ende hat mich das Heimspiel zusätzlich motiviert", schilderte er seine Eindrücke. FCM-"Chef" Walter Zyber lobte die vielen Helfer aus seinem Verein sowie die Mitarbeiter des Autohauses: "Eine tolle Kulisse für die Finalkämpfe und eine sehr professionelle Einstellung aller Beteiligten."

 

Hauchdünn unterlegen

Gestern trafen die vier Fechter der Startgemeinschaft aus Moers, Essen und Bonn im Achtelfinale auf den FC Tauberbischofsheim. Die Baden-Württemberger vom Olympiastützpunkt setzten sich mit 42:41 hauchdünn gegen die Grafenstädter durch. Die Moerser träumten von einem Platz auf dem Treppchen, doch fehlte das Quäntchen Glück. Das Viertelfinale der Deutschen A-Jugendmeisterschaften bleibt jedoch ein großer Erfolg. Für das Team starteten: Mathias Neuhaus, Paul Tenbergen (beide FC Moers), Jan Christopher Michalczik (Essen) und Timo Margaratidis (Düsseldorf).





DM: Auch ein Moerser Duo ist dabei

VON UWE THELEN - zuletzt aktualisiert: 17.04.2012

Fechten (RP). Am Wochenende trifft sich die nationale Florett-Elite der A-Jugendlichen zu den Titelkämpfen in der Grafenstadt. Für den gastgebenden Fechtclub Moers werden Matthias Neuhaus und Paul Tenbergen im Einzel auf die Planche gehen. Das Moerser Team gehört zum erweiterten Favoritenkreis.

 

Vier Landesverbandsturniere und die Mannschaftswertung der Landesmeisterschaften entschied Matthias Neuhaus (rechts) vom Fechtclub Moers zuletzt für sich. In der nationalen Rangliste wird er auf Platz neun geführt. Bild: Archiv Foto: NN

Am kommenden Wochenende richtet der Fechtclub Moers die Deutschen A-Jugend-Meisterschaften im Herrenflorett aus. Mit von der Partie sind dann auch zwei Lokalmatadoren. Matthias Neuhaus (Jahrgang 1995) belegt derzeit den neunten Platz in der deutschen Rangliste seiner Altersklasse. Letztes Jahr erreichte er bei den "Deutschen" in Immendingen Rang 14 im Einzel. In der Altersklasse der Junioren reichte es in diesem Jahr bereits zu Platz 42 im Einzel und Rang zwölf mit der Mannschaft.

Ein Treppchenplatz ist möglich

Darüberhinaus kann Neuhaus auch auf Erfolge bei Landesmeisterschaften und Landesverbandsturnieren zurück blicken. Die veranstaltungen in Neuss, Moers, Mülheim an der Ruhr und Bochum entschied der 17-jährige Grafenstädter allesamt für sich. Sein Trainer Herbert Wagner rechnet mit einem Sprung unter die besten acht Fechter. "Wenn Matti sein Potential durchgehend abruft, kann er sogar auf dem Treppchen landen", behauptet Wagner.



Pia Ueltgesforth und Marco van der Koelen vom Fechtclub Moers werden Landesmeister der B-Jugend in Solingen

Bei den Rheinischen Landesmeisterschaften der B-Jugendlichen in Solingen am vergangenen Wochenende konnten die Fechterinnen und Fechter des FC Moers wieder einige Landesmeister stellen.

 

Bei den B-Jugendlichen Damen im jüngeren Jahrgang kam es dabei sogar zu einem rein Moerser Finale. Pia Ueltgesforth schlug dort nach einem spannenden Gefecht ihre Vereinskameradin Sabrina Weltring mit 10:6. Platz 1 und 2 verdeutlichen die überaus erfolgreiche Arbeit des Moerser Fechttrainers Matthias Block. „Besser kann man es nicht machen!“ so das knappe Statement des Moerser Damentrainers.

 

Im älteren Jahrgang der B-Jugendlichen erreichte Nele Dischhäuser Platz 7.

 

Auch bei den Herren kommt mit Marco van der Koelen ein weiterer Landesmeister vom Fechtclub Moers. Hier kam es leider schon im Halbfinale zu einer Moerser Paarung. Van der Koelen traf hier auf seinen Fechtpartner Anton Jansen, den er mit 10:6 besiegen konnte. Platz eins für van der Koelen und Platz drei für Jansen zeigen eindrucksvoll, dass der FC Moers weiterhin hervorragende Jugendarbeit leistet. Platz 9 für Luis Noah Müller runden das tolle Ergebnis bei den B-Jugendlichen im jüngeren Jahrgang ab.

 

Ebenfalls auf das Treppchen ging es für 2 Moerser Fechter in der Altersklasse B-Jugend älterer Jahrgang. Hier teilten sich Niklas Höhr und Justus Felix Dickel den dritten Platz.

 

Die Schüler und Schülerinnen des Moerser Fechtclubs traten am Samstag in gleicher Halle zum Präsidentenpokal, der Landesmeisterschaften der Schülermannschaften, an.

Die Mannschaft, bestehend aus Andelo Gnjatovic, Hendrik Höfer, Greta Jansen und Niklas Stieren, unterlag im Halbfinale dem späteren Turniersieger aus Duisburg kanpp mit 41:43. Somit blieb der Moerser Mannschaft nur der undankbare vierte Platz.

 

Die B-Jugendlichen Fechter des FC Moers hatten an diesem Wochenende eine außergewöhnliche Doppelbelastung hinzunehmen. Parallel zu den Landesmeisterschaften stand der Internationale König Pokal in Halle an der Saale auf dem Programm. Mit großen logistischem Aufwand und der tollen Unterstützung der fechtbegeisterten Eltern konnten die Moerser Fechter an beiden Turnieren teilnehmen. Immerhin ist der König-Pokal gespickt mit internationalen Fechtern. Auch in diesem Jahr waren, traditionell, die Nationalmannschaften aus Japan und Ungarn anwesend.

Zwar erreichte kein Fechter oder eine Fechterin des FC Moerser das Podest aber sehr gute Ergebnisse wurden auch hier erziehlt.



Erfolgreiches Moerser Duo: Melissa Zekorn (links) sicherte sich beim Turnier in Bochum den ersten Platz. Ihre Vereinskameradin Luise Greiffer (rechts) erreicht Rang drei. Erfolgreiches Moerser Duo: Melissa Zekorn (links) sicherte sich beim Turnier in Bochum den ersten Platz. Ihre Vereinskameradin Luise Greiffer (rechts) erreicht Rang drei.

Zekorn und Neuhaus siegen

06.03.2012 | 18:28 Uhr

Hervorragende Leistungen zeigten jetzt die Moerser Fechterinnen und Fechter beim internationalen Schlägel- und Eisen-Turnier in Bochum. Gleichzeitig wurde dieses Turnier als Qualifikation zur westfälischen Landesrangliste gewertet. Alle Entscheidungen der A-Jugendlichen Florettfechterinnen und -fechter lagen fest in Moerser Hand.

 

Bei den Damen konnte Melissa Zekorn als Turniersiegerin die Bahn verlassen. Im Finale besiegte Zekorn ihre Dauerrivalin Tabea Engelmann vom gastgebenden VfL Bochum klar. Ebenfalls aufs Siegerpodest ging es für Luise Greiffer mit Platz drei. Mit Elisa Bader (9.) erreichte eine weitere Moerser Fechterin das Finale der besten 16. Aybice Nur Tasci scheiterte knapp im 32er-K.o. und belegte Platz 17.

 

Tenbergen verpasst das Finale

 

Bei den Herren gelang zwei Moerser Fechtern ebenfalls der Sprung auf das Siegerpodest. Matthias Neuhaus besiegte im Finale den Niederländer Job de Ruiter deutlich mit 15:9, was zum Turniersieg reichte. Im Halbfinale unterlag Paul Tenbergen dem Niederländer de Ruiter noch mit 8:15. So kam es zwar nicht zu einem Moerser Finale, aber Platz drei bei diesem Turnier war für Tenbergen ebenfalls ein toller Erfolg. Platz 31 für Justus Felix Dickel und Rang 47 für David Gossens rundeten das erfolgreiche Auftreten der Moerser ab.

Kurz vor den deutschen A-Jugend-Meisterschaften der Herren in Moers am 21./22. April zeigt die Formkurve der Moerser steil nach oben. Wieder einmal haben die Fechterinnen und Fechter des FCM alles getan um zu zeigen, das in Moers Leistungsfechten auf höchstem Niveau betrieben wird.



Paul Tenbergen (vorne, links) und David Gossens (rechts) starteten bei den A-Jugendlichen für den FC Moers. Paul Tenbergen (vorne, links) und David Gossens (rechts) starteten bei den A-Jugendlichen für den FC Moers.

FC Moers: Neuhaus lässt nichts anbrennen

28.02.2012 | 14:07 Uhr

Um Punkte für die Landesrangliste und damit um die Qualifikation zur deutschen Meisterschaften, ging es jetzt für über 20 Fechter des FC Moers beim internationalen Florett-Pokalturnier in Mülheim.

Sie kehrten mit guten Ergebnissen und einige Pokale zurück nach Moers.

Dies gelang insbesondere Matthias Neuhaus. Zunächst ging er gemeinsam mit Paul Tenbergen bei den Junioren an den Start und konnte dort den dritten Platz belegen. Tenbergen erreichte ebenfalls das Finale und wurde Sechster. Beide starteten zudem noch zusammen mit David Gossens, bei den A-Jugendlichen. Hier kam es bereits im Finale der besten 16 zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Neuhaus und Tenbergen. Das spannende Gefecht, bei dem sich beide nichts schenkten, konnte Tenbergen mit 15:12 für sich entscheiden.

Während für Tenbergen damit der direkte Weg ins Viertelfinale geebnet war, musste Neuhaus über den Hoffnungslauf. Diesen gewann er allerdings souverän. Leider meinte es die Losfee nicht besonders gut mit den zwei Moersern und so trafen sie im Viertelfinale wieder aufeinander. Nun hatte Neuhaus das bessere Ende für sich und so ging es für ihn ins Halbfinale, während für Tenbergen das Turnier mit Platz sieben zu Ende war.

 

„Das ist besonders bitter, bei solch einem Turnier“

„Das ist besonders bitter wenn sich unserer Sportler bei solch einem Turnier gegenseitig aus dem Rennen werfen“, resümierte der Vater des Erfolges, Herbert Wagner. Neuhaus ließ anschließend nichts mehr anbrennen und gewann alle weiteren Gefechte. Platz eins war der verdiente Lohn.

Ebenfalls einen guten Start ins Turnier hatte David Gossens. Allerdings schied er im 32er Finale aus. Im abschließenden Ko-Gefecht fand Gossens gegen Louis Woldt keine fechterische Linie und verlor das Gefecht. Platz 20 ist für Gossens aber ein gutes Ergebnis. Allerdings wäre mehr drin gewesen.

Bei den B-Jugendlichem (älterer Jahrgang) ging Justus-Felix Dickel durch eine Infektion stark beeinträchtigt an den Start. Trotzdem zeigte er eine bravouröse Leistung und würde mit Platz drei belohnt.



Machte aus seinem Herzen keine Mördergrube: Matthias Block. bild: archiv Foto: Machte aus seinem Herzen keine Mördergrube: Matthias Block. bild: archiv Foto:

Trainer Block schimpft in Paris: "So ein Mist!"

zuletzt aktualisiert: 09.02.2012

Mit zum Teil ernüchternden Ergebnissen kehrte die Moerser Fechtdelegation um Trainer Matthias Block vom weltgrößten Fechtturnier, dem "Marathon Fleuret", aus Paris zurück. Wieder hatten sich über 1000 Fechter(innen) aus der ganzen Welt in der französischen Hauptstadt getroffen.

 

Ging es für einige Moerser Aktive bei der ersten Teilnahme in Paris lediglich darum, Erfahrung zu sammeln, so waren die Erwartungen an Matthias Neuhaus und Paul Tenbergen bei ihrer vierten Teilnahme schon wesentlich höher. Sowohl Tenbergen mit Platz 146 (im Vorjahr immerhin Rang 31) als auch Neuhaus mit Platz 92 konnten die Erwartungen in keiner Weise erfüllen. Dementsprechend kurz, aber treffend fiel Blocks Urteil aus: "Das war Mist."

Besser machten es die jüngeren Fechter(innen) aus Moers, auch wenn sie das Finale der Besten 128 nicht erreichten. David Gossens startete gut in die Vorrunde, konnte sich in der Zwischenrunde aber nicht mehr steigern und belegte Platz 294. Gut 100 Plätze vor ihm lag am Ende Niklas Höhr. Als einer der Jüngsten im Feld erreichte er Platz 191 und machte zum wiederholten Mal auf sich aufmerksam.

Auch von den Moerser Fecht-Amazonen der jüngeren Jahrgänge kam keine unter die Top 100. Platz 144 für Sabrina Weltring und Platz 111 für Pia Ueltgesforth sind aber bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Großereignis ansehnliche Ergebnisse.

Lediglich Elisa Bader konnte ihre gewohnten Leistungen abrufen – zumindest in den Vor- und Zwischenrunden. Anschließend verlor sie allerdings im 128er Finale knapp. Mit Platz 73 war sie dennoch die erfolgreiche Moerser Fechterin in Paris.



Fechten/FC Moers

FC Moers: Unterwegs für Ranglisten-Punkte

30.01.2012 | 16:33 Uhr

Melissa Zekorn (rechts) startete als eine der jüngsten Teilnehmerinnen beim Turnier in Mosbach.

Am vergangenen Wochenende standen für die Moerser Fechterinnen und Fechter gleich zwei internationale Turniere in Mosbach und Cannstatt auf dem Programm.

Dabei ging es für die Fechterinnen Anne Gerwers und Melissa Zekorn in Mosbach um erste Erfahrungen in einem Aktiven Turnier.

Gleich in der Vorrunde traf Gerwers unter anderem auf die ehemalige Europameisterin Carolin Golubytskyi vom FC Tauberbischofsheim – und unterlag. Nach durchwachsener Vorrunde erreichte Gerwers das Finale der letzten 64. Dort wartete mit Kristin Behr die amtierende Deutsche Meisterin bei den Juniorinnen und somit der nächste schwere Brocken. Trotz sehr guter Leistung musste sich die Moerserin knapp mit 7:10 geschlagen geben. Das Turnier war für sie mit Platz 57 beendet.

Gegen die mehrfache Deutsche Meisterin

Melissa Zekorn startete als eine der jüngsten Teilnehmerinnen im Feld der Routiniers. So ist es schon ein Erfolg, dass sie ins Finale der Besten 64 einziehen konnte. Doch mit Stephanie Romanus musste sich Zekorn ebenfalls einer mehrfachen Deutschen Meisterin und aktuellen Nationalmannschaftsfechterin stellen. Bei ihrer 6:15-Niederlage zeigte Zekorn dennoch, dass sie bei den Großen mithalten kann. Platz 62 in der Endabrechnung ist ein Ergebnis mit dem Trainer und Athletin gut leben können.

Die männlichen A-Jugendlichen Matthias Neuhaus, David Gossens und Paul Tenbergen traten beim internationalen Florettturnier in Stuttgart-Cannstatt an. Hier ging es um die Adolf-Ermler Plakette und um Punkte auf der Deutschen Rangliste. Über 180 gemeldete Fechter aus dem In- und Ausland – unter anderem auch aus Brasilien, Singapur und Portugal – gingen dort an den Start.

David Gossens schied bereits in der Vorrunde aus und beendete das Turnier mit dem 149. Platz. Paul Tenbergen hatte sich zumindest das 64er K.o.-Finale als Ziel gesetzt. Nach teilweise guten Gefechten in der Vor- und den beiden Zwischenrunden zog er dann auch dort ein. Nun unterlag er dem Niederländer Patrick Post mit 5:15 und gewann das folgende Gefecht gegen Jan-Marco Amrein aus Stuttgart nach 1:7-Rückstand mit 15:8. Im entscheidenden Gefecht um den Einzug in das Finale der letzten 32 unterlag er allerdings dem späteren Turnierzweiten Dominik Schoppa aus Bochum mit 6:15. Platz 48 ist für Tenbergen aber ein gutes Ergebnis. Er selbst war jedoch nicht ganz zufrieden: „Ich muss einfach von Anfang an disziplinierter fechten, um nicht so früh in Rückstand zu geraten. Mir taten am Ende die Beine weh, weil ich zu oft unkontrolliert angegriffen habe.“

Die Ausgangslage für den zweiten der diesjährigen Sportlerwahl Matthias Neuhaus war natürlich eine andere. Das Finale der letzten 16 sollte es für ihn mindestens sein. Und diese Erwartungen erfüllte er zumindest in der Vorrunde.

Sechs Siege in sechs Gefechten

Mit sechs Siegen aus sechs Gefechten ging es für in die Zwischenrunde. Auch dort verlor er nur ein Gefecht bei fünf Siegen. Nach den Vorrunden war Neuhaus schließlich an Platz 16 gesetzt. Nach Siegen gegen Schäfer aus Friesenheim(15:13) und Günther aus Dresden (15:8) stand der Moerser im Finale der letzten 32. Dort besiegte er zuerst den Frankenthaler Bappert mit 15:10 bevor er das Anschlussgefecht gegen den amtieren Deutschen Meister der B-Jugendlichen Veitenheimer von der TSG Weinheim mit 5:15 abgeben musste.

Nun war bei Neuhaus der Akku leer, er unterlag im entscheiden Gefecht dem Niederländer Pfann mit 10:15 und beendete das Turnier mit dem 18. Platz. „Für Matthias wäre das Erreichen des 16er-K.o. eigentlich locker drin gewesen“, so ein nicht ganz zufriedener Trainer Herbert Wagner.



Matthias Neuhaus enttäuscht in Cannstadt


Fechten (RP). Die Fechter(innen) aus Moers waren gleich bei zwei Internationalen Turnieren am Start. Anne Gerwers und Melissa Zekorn traten in Mosbach erstmals bei einem Aktiven-Turnier an.

Matthias Neuhaus hatte sich etwas mehr ausgerechnet.

Anne Gerwers bekam es gleich mit der ehemaligen Europameisterin Carolin Golubytskyi aus Tauberbischofsheim zu tun, gegen die sie keine Siegchance hatte. Nach einer durchwachsenen Vorrunde erreichte sie aber das Finale der letzten 64. Der amtierenden Deutschen Meisterin der Juniorinnen, Kristin Behr, unterlag sie hier nach starker Leistung knapp mit 7:10 und belegte somit am Ende Platz 57.

 

Melissa Zekorn ficht tapfer

Für Melissa Zekorn, eine der jüngsten Teilnehmerinnen im Starterinnenfeld, war das Erreichen der letzten 64 bereits ein großer Erfolg. Gegen die Nationalmannschaftsfechterin und mehrfache Deutsche Meisterin Stephanie Romanus schlug sie sich tapfer, konnte aber die 6:15-Niederlage nicht verhindern und landete auf Platz 62.

Matthias Neuhaus, David Gossens und Paul Tenbergen aus Moers gingen beim Internationalen Florettturnier in Cannstadt in der Altersklasse der Jugend A an den Start. Gossens erwischte keinen guten Tag; er schied bereits in der Vorrunde aus und belegte schließlich unter gut 180 Teilnehmern Platz 149.

Tenbergen erreichte die Runde der letzten 64. Dort unterlag er zunächst dem Niederländer Patrick Post mit 5:15, ehe er den Stuttgarter Jan-Marco Amrein nach einem 1:7-Rückstand doch noch mit 15:8 bezwang. Gegen den späteren Turnierzweiten Dominik Schoppa aus Bochum kam danach für ihn mit 6:15 das "Aus", womit er auf Platz 48 landete.

Das Minimalziel von Neuhaus war das Erreichen der Finalrunde der letzten 16. Mit sechs Siegen in der Vor- und fünf Erfolgen in der Zwischenrunde (bei nur einer Niederlage) schaffte er dafür die besten Voraussetzungen und zog unter die Top 32 ein.

Nach einem 15:10-Erfolg über den Frankenthaler Bappert verlor er aber gegen den amtierenden B-Jugendmeister Veitenheimer aus Weinheim mit 5:15. Im entscheidenden Gefecht kassierte Neuhaus eine überraschende 10:15-Niederlage gegen den Niederländer Pfann, was ihm den enttäuschenden 18. Platz einbrachte.



Ein gefühltes Unentschieden


Hauchdünn gewinnt Tennis-Ass Antonia Lottner die Wahl zur Sportlerin des Jahres vor Anne Lubjuhn. Bei den Männern siegt Behindertensportler David Behre mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz. Mannschaft des Jahres 2011 sind erneut die Kunstradfahrerinnen des GRMSV Moers.

Behindertensportler David Behre (links) nimmt die Glückwunsche zur Wahl des Sportlers des Jahres von Christoph Fleischhauer entgegen. Foto:

Die großen Stars des Moerser Sportlerballs in den vergangenen Jahren waren stets die Moderatoren wie Werner Hansch und Ulli Potofski. Weil Letzterer den Organisatoren der Veranstaltung aber jüngst kurzfristig absagen musste, kam gestern Abend der erst 25-jährige Bonner Markus Lennackers zu seiner

Premiere

als Moderator. Zwangsläufig rückten damit die Aktiven mehr in den Vordergrund, was ja auch der Sinn der Sache ist. Christoph Fleischhauer, der Vorsitzende des Stadtsportverbands, stand Lennackers zur Seite, und meinte später: "Wir haben Mut dadurch bewiesen, dass wir keinen prominenten Entertainer kurzfristig verpflichtet haben. Markus hat seine Sache gut gemacht, und der Abend war ein voller Erfolg für den Moerser Sport."

Vater Cornelius vertritt die Tochter

Als ein "gefühltes Unentschieden" beurteilte Fleischhauer das Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres zwischen Tennis-Ass Antonia Lottner und Leichtathletin Anne Lubjuhn. Antonia ließ sich durch ihren Vater Cornelius vertreten, weil sie bei einem Turnier in Tunesien um wichtige Qualifikationspunkte für die French Open in Paris kämpft. Anne Lubjuhn freute sich über den zweiten Rang: "Ich stehe auf dem Treppchen und bin sehr stolz darauf." Sarah Weyand und Julia Rewald landeten auf den Plätzen.

Bei den Männern gewann der Behindertensportler David Behre mit deutlichem Vorsprung vor Fechter Matthias Neuhaus, Schwimmer Jan Konopka und Hockeyspieler Max Werner. Behre: "Mir fehlen die Worte. Ich bin sehr glücklich, dass ich in meiner Heimatstadt Sportler des Jahres bin, ein Riesending für mich." Er ist derzeit verletzt und will im weiteren Saisonverlauf die Qualifikation für die Paralympics in London schaffen.

Die Kunstradfahrerinnen des GRMSV Moers verteidigten ihren Vorjahrestitel und traten auch im Rahmenprogramm auf. Hier begeisterten zudem die "fliegenden Homberger", die Showtanz-Gruppe Magic Unity sowie die Peter-Weisheit-Band mit Hits, zu denen bis in den Morgen getanzt wurde.

 

SPORTLERINNEN

(Ergebnisse in Prozentpunkten)

1. Antonia Lottner

(TC Moers 08, Tennis) 34,90

2. Anne Lubjuhn

(VfL Repelen, Leichtathletik) 33,79

3. Sarah Weyand

(GSC Moers, Eishockey) 21,20

4. Julia Rewald

(KSV Moers, Judo) 10,11

 

SPORTLER

1. David Behre

(Bayer Leverkusen, Leichtathletik) 56,38

2. Matthias Neuhaus

(Fechtclub Moers, Fechten) 15,38

3. Jan Konopka

(SG Essen, Schwimmen) 14,85

4. Max Werner

(Uhlenhorst Mülheim, Hockey) 13,39

 

MANNSCHAFTEN

1. GRMSV Moers

(Kunstradfahren) 32,60

2. Wushu-Team VfL Repelen

(Leichtkontakt-Kampfsport) 19,16

3. Moerser TV

(4x400-m-Staffel, Leichtathletik) 18,37

4. GSV Moers

(Frauenfußball) 18,34

5. Moerser SC/Weseler TV

(4x100-m-Staffel, Leichtathletik) 11,53

 





Valentina Moor, Leilani Hohenadel, Kim Kirschen und Neele Warsow. Valentina Moor, Leilani Hohenadel, Kim Kirschen und Neele Warsow.

Fechten/Sparkassen-Cup

FC Moers: Zekorn ist etwas enttäuscht

22.01.2012 | 18:34 Uhr

Böse Zungen hätten gestern behaupten können, dass die Fechterinnen vom FC Moers in bester Gesellschaft waren, als sie erneut das Finale im Sparkassen-Cup verpasst hatten.

„Von Tauber war auch niemand dabei“, schmunzelten nämlich einige Moerser Verantwortlichen. Sie meinten damit, dass ebenfalls keine Fechterin aus der Kaderschmiede – dem Olympiastützpunkt, Bundesleistungs- und Fechtzentrum – Tauberbischofsheim im Moerser Foyer der Sparkasse am Niederrhein um den Pokal kämpfen konnte.

13:10-Führung vergeben

Mit Viviane Kirschbaum landete die beste Tauberbischofsheimerin auf Platz fünf. Sie hatte in der Direktausscheidung allerdings die beste Moerserin ausgeschaltet. Melissa Zekorn hatte beim 10:15 gegen Kirschbaum das Nachsehen. Zekorn wurde am Ende 24. und war gar nicht zufrieden. „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht“, gestand sie während der Finalkämpfe.

Immerhin war für Melissa Zekorn tatsächlich mehr drin. So hatte sie gegen die später Finalistin Neele Warsow vom SC Berlin bereits mit 13:10 geführt, haderte mit einer Entscheidung und musste sich am Ende der fast zwei Köpfe größeren Gegnerin mit 12:15 geschlagen geben.

Ihren Größenvorteil konnte Warsow dann auch im Halbfinale gegen Leilani Hohenadel von der TSG Weinheim nutzen. Mit 15:5 zog die Berlinerin ins Finale ein. Dort traf sie auf ihre Vereinskameradin Kim Kirschen, die sich gegen Valentina Moor (OFC Bonn) mit 15:10 im Semifinale durchgesetzt hatte. Und Kirschen kannte Warsow aus dem Effeff, gewann mit 15:6 das Gefecht und damit auch den Sparkassen-Cup 2012.

Die Final-Kämpfe ließen sich unter anderem auch Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein, Bürgermeister Norbert Ballhaus und Christoph Fleischhauer, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, nicht entgehen. Die Sparkasse hatte es sich vor dem Turnier nicht nehmen lassen, dem FC Moers zwei neue Bahnen zu spendieren.

Bereits am Samstag hatte der Fechtclub Moers allerdings schon ein volles Haus in der Sporthalle der Heinrich-Pattberg-Realschule. Bei den spannenden Vorentscheidungen, bei denen neben Melissa Zekorn auch noch Luise Greiffer (33.), Elisa Bader (56.), Sabrina Welting (84.) und Samantha Schwarz (112.) für den FC Moers starteten, tummelten sich schließlich auch zahlreiche Zuschauer.

Und die wurden neben den Kämpfen von den fleißigen Helfern auch in der Cafeteria bestens versorgt.



Fechten/Deutsche...

FC Moers: Hannah Fenger schlägt sich gut

16.01.2012 | 16:38 Uhr

 

Eindrucksvoll meldete sich Hannah Fenger vom Fechtclub Moers am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Tauberbischofsheim auf der Turnierbühne zurück.

Trotz erheblicher Trainingsdefizite erreichte sie nach makelloser Vorrunde mit sechs Siegen das Finale der besten 64 Fechterinnen. Dort traf sie auf Lea Sternthaler von der TSG Weinheim. Auch dieses Gefecht führte Fenger souverän. Ein 12:8-Sieg war der verdiente Lohn.

In der Runde der Besten 32 traf sie dann auf Diana Schulz von der TSG Halle-Neustadt. Bis zum letzten Drittel des Gefechtes konnte Fenger die Partie zwar ausgeglichen gestalten, ihre zwischenzeitliche Führung jedoch nicht ausbauen. Gegen Ende des Gefechts schwanten bei Fenger die Kräfte und so zog Schulz beim Stand von 8:8 auf und davon. Fenger verlor das Gefecht mit 8:15 und schied aus dem Turnier aus.

„Wesentlich weiter vorn“

Allerdings ist Rang 20 eine Platzierung, mit der sie bei der knappen Zeit der Vorbereitung nicht unbedingt gerechnet hatte. Sichtlich zufrieden zeigte sich daher auch ihr Heimtrainer Matthias Block: „Hannah gehört mit Sicherheit zu den besten Deutschen Fechterinnen. Wenn Sie das Training wieder voll aufnehmen kann, wird sie noch wesentlich weiter vorn stehen.“

Nicht ganz so weit nach vorn ging es für Fengers Vereinskameradin Anne Gerwers. Sie erreichte als Nachrückerin die Deutschen Meisterschaften. Daher ist allein die Qualifikation schon ein großer Erfolg. Im Feld der „alten Hasen“ kam sie nach einer durchwachsenen Vorrunde immerhin ins Finale der Besten 64. Dort traf sie allerdings direkt auf die spätere Deutsche Meisterin Carolin Golubytskyi. Chancenlos musste sie sich der Fechterin aus Tauberbischofsheim geschlagen geben. Für Gerwers war es das Turnier-Aus und der 63. Platz.

Für den Moerser Fechtsport ist die Teilnahme von zwei eigenen Fechtern an diesen Deutschen Meisterschaften ein Erfolg, da viele Moerser Fechterinnen dieser Altersklasse in der vergangenen Saison durch Beginn des Studiums und Abiturstress nicht oder nur in geringem Ausmaß trainieren konnten.

Nun kann der weibliche Moerser Fechtnachwuchs am kommenden Wochenende beim heimischen Sparkassen-Cup in der Heinrich-Pattberg-Realschule unter Beweis stellen, dass weiterhin mit ihm zu rechnen ist.

SPARKASSEN-CUP

Beim Fechtclub Moers laufen die Vorbereitungen für den diesjährigen Sparkassen-Cup auf Hochtouren. Mehr als 150 Starterinnen der Jahrgänge 1995 bis 1999 aus dem In- und Ausland haben sich zu diesem Qualifikationsturnier gemeldet, geht es doch um wichtige Punkte für die Deutsche Rangliste und somit Qualifikationspunkte für die Deutschen Meisterschaften im Mai in Schwerin. Eine gute Voraussetzung für spannende und emotionsgeladene Gefechte.
Der Fechtclub Moers hat neben Melissa Zekorn, Elisa Bader und Aybike Nur Tasci weitere heiße Eisen im Feuer und hofft auf eine Finalteilnahme der Moerser Fechterinnen.
Das Turnier beginnt Samstag 21. Januar, 9 Uhr in der Halle der Heinrich-Pattberg-Realschule in Moers, Uerdinger Straße 74. Dort geht’s am Sonntag ab 9 Uhr um den Einzug ins Finale, das gegen 14 Uhr im Foyer der Sparkasse am Niederrhein, in Moers, Ostring 4 steigt.
Der Eintritt ist komplett frei.



Fechten/Deutsche Meisterschaft

FC Moers: Einen vorderen Platz verpasst

13.12.2011 | 17:29 Uhr

 

In Samtes auf Rügen fanden jetzt die deutschen Meisterschaften der Florett-Junioren statt. Unter den 85 besten deutschen Juniorenfechtern befanden sich mit Matthias Neuhaus und Simon Unik auch zwei Fechter des Fechtclub Moers.

 

Nach fünf sieglosen Gefechten in der Vorrunde kam das vorzeitige Aus für Simon Unik. Mit Platz 79 zeigte sich weder Unik noch sein Trainer Herbert Wagner zufrieden.

Besser machte es dagegen sein Vereinskollege Matthias Neuhaus. Als A-Jugendlicher qualifizierte er sich für dieses Turnier. Mit drei Siegen in der Vorrunde ging es für ihn in die 64er-K.o.-Runde. Dort besiegt er im ersten Gefecht, wie schon beim Turnier in München vor zwei Wochen, den amtierenden Vizemeister der A-Jugend, Silas Heidenreich, mit 15:12.

Knappe Niederlage gegen Hülsey

Im anschließenden Gefecht unterlag er aber Marius Hülsey von der TB Burgsteinfurt denkbar knapp mit 13:15. Diese enge Niederlage schien Neuhaus doch schwerer zu beschäftigen als zu erwarten war. Im anschließenden Hoffnungslauf unterlag er Dominik Schoppa vom VfL Bochum mit 9:15. Dies bedeutete für Neuhaus das Ende des Turniers und einen abschließenden Platz 42 in der Gesamtwertung. „Ein Platz unter den Besten 32 ist für Matthias heute mindestens drin gewesen“, so sein Vereinstrainer Herbert Wagner.

Am Folgetag stand die Mannschaftsentscheidung auf dem Programm. Das junge Moerser Team mit Matthias Neuhaus, Simon Unik und Alexander Kraft konnte in der Vorrunde kein Gefecht für sich entscheiden und so folgte im 16er-K.o. mit dem Gegner aus Burgsteinfurt eine schwere Aufgabe. Bereits nach zwei Gefechten lief die Mannschaft aus Moers einem acht Punkte Rückstand hinterher, der auch nicht mehr aufgeholt werden konnte. Am Ende der Runde hieß es 32:43 für Burgsteinfurt und so blieb der zwölfte Platze für das Team aus Moers.



Fechten

Trainer Wagner enttäuscht – da war mehr drin

zuletzt aktualisiert: 13.12.2011

Fechten (RP). In Samtes auf Rügen fanden jetzt die Deutschen Meisterschaften der Florett-Junioren statt. Unter den 85 besten Deutschen, die teilnahmen, waren mit Matthias Neuhaus und Simon Unik auch zwei Aktive des Fechtclubs Moers.

Nach fünf sieglosen Gefechten in der Vorrunde kam für Unik das vorzeitige "Aus". Mit Platz 79 konnte er nicht zufrieden sei. Besser machte es Neuhaus. Obwohl noch A-Jugendlicher, hatte er sich für dieses Turnier qualifiziert.

Mit drei Siegen in der Vorrunde ging es für ihn in die 64er-K.o.-Runde. Hier besiegte er im ersten Gefecht, wie schon beim Turnier in München vor zwei Wochen, den amtierenden Vizemeister der A-Jugend, Silas Heidenreich, mit 15:12. Anschließend unterlag er aber Marius Hülsey von der TB Burgsteinfurt denkbar knapp mit 13:15.

Im anschließenden Hoffnungslauf unterlag der Moerser dann noch Dominik Schoppa vom VfL Bochum mit 9:15. Das bedeutete für Neuhaus das Ende des Turniers und Platz 42 in der Gesamtwertung. "Ein Platz unter den besten 32 wäre für Matthias mindestens drin gewesen", meinte sein Vereinstrainer Herbert Wagner.

Außerdem stand noch die Mannschafts-Entscheidung auf dem Programm. Das junge Moerser Team mit Neuhaus, Unik und Alexander Kraft entschied in der Vorrunde kein einziges Gefecht für sich; folglich wartete in der 16er-K.o.-Runde mit Burgsteinfurt ein extrem schwerer Gegner auf die Grafenstädter.

Bereits nach zwei Gefechten lief die Mannschaft aus Moers denn auch einem Acht-Punkte-Rückstand hinterher, den sie nicht mehr wettmachen konnte. Am Ende hieß es 43:32 für Burgsteinfurt. Die Moerser belegten den zwölften Platz.



Fechten

Hannah meldet sich zurück

zuletzt aktualisiert: 06.12.2011

Fechten (RP). Die Moerser Fechterin Hannah Fenger erreicht beim glänzend besetzten Damenflorett-Weltcupturnier in Bochum die Runde der letzten 32 und wird im Abschlussklassement drittbeste Deutsche.

Mit dem durchaus guten 31. Platz meldete sich die Moerser Fechterin Hannah Fenger beim Damenflorett-Weltcupturnier in Bochum auf dem internationalen Parkett zurück. Bei dem hervorragend besetzten Wettkampf kam die Moerserin nach einer durchschnittlichen Vorrunde mit drei Siegen aus sechs Gefechten ins 128er-K.o.-Finale, das sie schadlos überstand.

Im Finale der letzten 64 Fechterinnen siegte Hannah Fenger gegen Erica Cipressa aus Italien mit 15:12. In der nächsten Runde (beste 32) musste sie ebenfalls gegen eine Italienerin antreten. Gegen Olga Rache Calissi konnte sie die zuvor gezeigten Leistungen nicht wiederholen und schied mit einer Niederlage aus.

 

Den Stress hinter sich gelassen

"Hannah hat gezeigt, dass sie den Stress von Abitur-Klausuren und der Suche nach einem Studienplatz hinter sich gelassen hat", erklärte ihr zufriedener Trainer Matthias Block. "Die besten Fechterinnen aller Nationen waren hier am Start, und Hannah hat sich als drittbeste Deutsche im Abschlussklassement behauptet."

Unglücklich schied dagegen ihre Vereinskameradin Elisabeth Anlahr bereits in der Vorrunde aus. Nur ein Sieg fehlte ihr dabei zum Einzug in die nächste Runde. Platz 86 spiegelt daher nicht ganz die Leistungsfähigkeit von Elisabeth Anlahr wider.

Das gute Abschneiden bei diesem Turnier sollte nun auch die A-Jugendlichen Fechterinnen des Vereins beflügeln, um beim Turnier um den Sparkassen-Cup im Januar in Moers daran anzuknüpfen.



USA dominiert Turnier in Halle an der Saale

30.11.2011 | 12:50 Uhr

 

Mit durchwachsenen Erfolgen kehrten die A-Jugendlichen Matthias Neuhaus, Paul Tenbergen und Justus-Felix Dickel vom Fecht-Club Moers vom „European Cadet Circuit“, dem Händel-Cup in Halle an der Saale, zurück in die Grafenstadt.

 

Dieses, mit knapp 200 Fechtern aus Europa und den USA stark besetzte Turnier wurde eindeutig von den Fechtern aus den USA dominiert. Sie stellten nicht nur den Turniersieger, allein sechs Fechter aus Amerika fanden sich unter den Plätzen eins bis zehn. Erst auf Platz 23 folgte der erste deutsche Fechter.

Aus Moerser Sicht war Rang 42 von Matthias Neuhaus die beste Platzierung. Neuhaus startete souverän in die Vorrundengefechte und behauptete sich auch in der Zwischenrunde sowie in der ersten K.o.-Runde mit zum Teil klaren Siegen. Im Finale der besten 64 verschlief er allerdings den Gefechtsbeginn total, musste einem 1:11 hinterherlaufen. Dazu reichte allerdings die Kraft nicht mehr, und so verlor er das Gefecht am Ende gar nicht mehr so deutlich mit 11:15 – schied aber aus.

„Bis zur Runde der letzten 32 hätte Matti mit Sicherheit kommen können“, resümierte ein etwas zerknirschter Trainer Herbert Wagner das Abschneiden seines derzeit besten Schützlings.

Nicht ganz so weit, aber immerhin in das Finale der besten 128, ging es für Paul Tenbergen. In der K.o.-Runde verlor er klar mit 5:15 gegen seinen polnischen Gegner. Platz 97 bringen Tenbergen aber immerhin wichtige Punkte für die Deutschen Rangliste.

Für Justus Felix Dickel war allein die Qualifizierung zu diesem Turnier bereits ein Erfolg. Dickel schlug sich tapfer in der Vorrunde, schied aber nach zum Teil knapp verlorenen Gefechten aus und belegte Platz 178.

Unzufrieden mit ihrem eigenen Abschneiden waren die A-Jugendlichen Mädchen beim internationalen Tauberfranken-Pokal in Tauberbischofsheim. Bei diesem stark besetzten Turnier mit knapp 200 Teilnehmerinnen gewann ebenfalls eine Fechterin aus den USA. Aus Moerser Sicht war Platz 108 für Luise Greiffer das beste Resultat. Mit Aybice Nur Tasci folgte die nächste Moerser Fechtamazone auf Platz 128. Damit stand sie in einem großen internationalen Turnier zum ersten Mal vor ihrer Vereinskameradin Melissa Zekorn, die mit Platz 156 ihre selbst gesteckten Ziele nicht erreichen konnte. Elisa Bader konnte sich mit Platz 163 zum Vorjahr allerdings um einige Plätze verbessern.

Fechttrainer Matthias Block stellte sich nach dem Turnier aber schützend vor seine Mädchen: „Luise und Melissa sind sehr geknickt. Wir werden das Ergebnis in den kommenden Tagen analysieren. Alle Fechterinnen werden es beim heimischen Sparkassencup Ende Januar besser machen. Da bin ich mir sicher“



Fechten/Europacup

FC Moers: Neuhaus auf Platz sieben

15.11.2011 | 16:25 Uhr

Mit einem hervorragenden Platz 39 kehrte der Moerser Fechter Matthias Neuhaus vom Europacup der A-Jugendlichen im österreichischen Mölding zurück. Zu diesem international erstklassigen Turnier mit über 150 Startern aus ganz Europa werden nur die derzeit besten 20 Deutschen Fechter der DFB-Rangliste nominiert.

 

Nach einer tollen Vorrunde, in der er nur ein Gefecht, bei sechs Siegen, abgeben musste, ging er als drittbester Deutscher und als 22. der Gesamt liste in das Finale der Besten 128 Fechter. Dort beherrschte er seinen Gegner Silas Heidenreich, immerhin amtierender deutscher Vizemeister, nach Belieben. Das 15:4 für den Moerser verdeutlichte dies klar. Anschließend musste er sich dem starken Letten Lukas Teteris denkbar knapp mit 11:15 geschlagen geben.

Neuhaus gehört zu den besten Deutschen

Trotz des Ausscheidens aus dem Wettbewerb können Matthias Neuhaus und Trainer Herbert Wagner mit Platz 39 zufrieden sein. Gehörte Neuhaus doch bei diesem Turnier zu den besten deutschen Fechtern, während das Turnier von den Fechtnationen Ungarn und Frankreich beherrscht wurde. Die Plätze eins bis zehn gingen ausschließlich an Fechter dieser beiden Länder. Gleichzeitig kletterte Neuhaus dank des guten Ergebnisses in Österreich in der Deutschen Rangliste auf Platz sieben. Die Rangliste des Verbandes Nordrhein beherrscht Neuhaus in diesem Jahr sehr souverän.



Sie haben sich für das Europacup-Turnier qualifiziert: (von links) Elisa Bader, Melissa Zekorn und Luise Greiffer. Sie haben sich für das Europacup-Turnier qualifiziert: (von links) Elisa Bader, Melissa Zekorn und Luise Greiffer.

Fechten/FC Moers

Fechtclub Moers: Von Jena zum Europacup

07.11.2011 | 17:44 Uhr

 

 

Nach dem einwöchigem Trainingslager in Jena war für die Florettfechterinnen vom FC Moers in der Lichtstadt noch nicht Schluss.

 

Für sie stand in der ostdeutschen Stadt noch die Teilnahme am Fair-Resort-Cup, einem Qualifikationsturnier zu den Deutschen Meisterschaften, auf dem Programm.

Mit Melissa Zekorn und Luise Greiffer erreichten zwei Moerser Fechterinnen das Finale der besten 64. Trainer Matthias Block haderte allerdings etwas mit der Durchschlagskraft und Treffergenauigkeit seiner Schützlinge.

Unter den Möglichkeiten

Insbesondere Melissa Zekorn hatte zumindest nach ihrem Können die Möglichkeiten wenigstens das Finale der letzten 16 zu erreichen. Doch sie scheiterte ganz knapp und holte zum Abschluss mit Platz 22 das beste Ergebnis für die Moerser Fechterinnen. Luise Greiffer kam auf den 42. Rang.

Besonders zufrieden war Block allerdings mit dem Abschneiden von Pia Ueltgesforth. Als B-Jugendliche im ersten Jahr scheiterte sie nur denkbar knapp in der zweiten Zwischenrunde. So muss der 81. Platz für das Talent am Ende doch noch als großer Erfolg gewertet werden.

Melissa Zekorn, Luise Greiffer und Elisa Bader haben sich allerdings noch für das Europacup-Turnier in drei Wochen, in Tauberbischofsheim, qualifiziert.



Fechten/FC Moers

FC Moers: Zusammenhalt in Jena

31.10.2011 | 16:53 Uhr

 

„Ferien“ heißt es bei den Schülern. „Unterrichtsfreie Zeit“ nennen es die Lehrer. Unterm Strich beschreibt es die gleiche Situation: Die Schulen haben geschlossen, es gibt keinen Unterricht. Doch bei den Fechtern und Fechterinnen vom FC Moers ist das ganz anders.


Die haben sich am Samstag Richtung Jena ins Trainingslager mit abschließendem Wettkampf aufgemacht. Dabei sollte es eigentlich für einige Mädels nach Slowenien gehen. Doch Fechttrainer Matthias Block musste den Wettkampf im Südosten Europas absagen. Eine herbe Erkältung warf ihn aus dem Rennen. So konnte auch Melissa Zekorn dort nicht antreten.

Allerdings hat der Moerser Fechtclub eine alte Tradition wieder aufleben lassen, die in den vergangenen zwei Jahren geruht hat. Unter anderem mit Matthias Neuhaus, Anne Gerwers, Paul Tenbergen, Elisa Bader, Justus Felix Dickel und Simon Unik und vor allem mit einigen Fechteltern hat sich der FCM Richtung Jena ins Trainingslager aufgemacht. Und bei der Mannschaft von Jena wird nicht nur, wie in den Jahren zuvor, überwiegend an der Kondition der Fechterinnen und Fechter gearbeitet, sondern diesmal soll auch viel Technik trainiert werden. Für den Zusammenhalt ist der Jena-Trip auch gut. „Ich hoffe, dass ich Freitag nachreisen kann“, setzt Block dann auch auf eine schnelle Genesung.