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Machte aus seinem Herzen keine Mördergrube: Matthias Block. bild: archiv Foto: Machte aus seinem Herzen keine Mördergrube: Matthias Block. bild: archiv Foto:

Trainer Block schimpft in Paris: "So ein Mist!"

zuletzt aktualisiert: 09.02.2012

Mit zum Teil ernüchternden Ergebnissen kehrte die Moerser Fechtdelegation um Trainer Matthias Block vom weltgrößten Fechtturnier, dem "Marathon Fleuret", aus Paris zurück. Wieder hatten sich über 1000 Fechter(innen) aus der ganzen Welt in der französischen Hauptstadt getroffen.

 

Ging es für einige Moerser Aktive bei der ersten Teilnahme in Paris lediglich darum, Erfahrung zu sammeln, so waren die Erwartungen an Matthias Neuhaus und Paul Tenbergen bei ihrer vierten Teilnahme schon wesentlich höher. Sowohl Tenbergen mit Platz 146 (im Vorjahr immerhin Rang 31) als auch Neuhaus mit Platz 92 konnten die Erwartungen in keiner Weise erfüllen. Dementsprechend kurz, aber treffend fiel Blocks Urteil aus: "Das war Mist."

Besser machten es die jüngeren Fechter(innen) aus Moers, auch wenn sie das Finale der Besten 128 nicht erreichten. David Gossens startete gut in die Vorrunde, konnte sich in der Zwischenrunde aber nicht mehr steigern und belegte Platz 294. Gut 100 Plätze vor ihm lag am Ende Niklas Höhr. Als einer der Jüngsten im Feld erreichte er Platz 191 und machte zum wiederholten Mal auf sich aufmerksam.

Auch von den Moerser Fecht-Amazonen der jüngeren Jahrgänge kam keine unter die Top 100. Platz 144 für Sabrina Weltring und Platz 111 für Pia Ueltgesforth sind aber bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Großereignis ansehnliche Ergebnisse.

Lediglich Elisa Bader konnte ihre gewohnten Leistungen abrufen – zumindest in den Vor- und Zwischenrunden. Anschließend verlor sie allerdings im 128er Finale knapp. Mit Platz 73 war sie dennoch die erfolgreiche Moerser Fechterin in Paris.



Fechten/FC Moers

FC Moers: Unterwegs für Ranglisten-Punkte

30.01.2012 | 16:33 Uhr

Melissa Zekorn (rechts) startete als eine der jüngsten Teilnehmerinnen beim Turnier in Mosbach.

Am vergangenen Wochenende standen für die Moerser Fechterinnen und Fechter gleich zwei internationale Turniere in Mosbach und Cannstatt auf dem Programm.

Dabei ging es für die Fechterinnen Anne Gerwers und Melissa Zekorn in Mosbach um erste Erfahrungen in einem Aktiven Turnier.

Gleich in der Vorrunde traf Gerwers unter anderem auf die ehemalige Europameisterin Carolin Golubytskyi vom FC Tauberbischofsheim – und unterlag. Nach durchwachsener Vorrunde erreichte Gerwers das Finale der letzten 64. Dort wartete mit Kristin Behr die amtierende Deutsche Meisterin bei den Juniorinnen und somit der nächste schwere Brocken. Trotz sehr guter Leistung musste sich die Moerserin knapp mit 7:10 geschlagen geben. Das Turnier war für sie mit Platz 57 beendet.

Gegen die mehrfache Deutsche Meisterin

Melissa Zekorn startete als eine der jüngsten Teilnehmerinnen im Feld der Routiniers. So ist es schon ein Erfolg, dass sie ins Finale der Besten 64 einziehen konnte. Doch mit Stephanie Romanus musste sich Zekorn ebenfalls einer mehrfachen Deutschen Meisterin und aktuellen Nationalmannschaftsfechterin stellen. Bei ihrer 6:15-Niederlage zeigte Zekorn dennoch, dass sie bei den Großen mithalten kann. Platz 62 in der Endabrechnung ist ein Ergebnis mit dem Trainer und Athletin gut leben können.

Die männlichen A-Jugendlichen Matthias Neuhaus, David Gossens und Paul Tenbergen traten beim internationalen Florettturnier in Stuttgart-Cannstatt an. Hier ging es um die Adolf-Ermler Plakette und um Punkte auf der Deutschen Rangliste. Über 180 gemeldete Fechter aus dem In- und Ausland – unter anderem auch aus Brasilien, Singapur und Portugal – gingen dort an den Start.

David Gossens schied bereits in der Vorrunde aus und beendete das Turnier mit dem 149. Platz. Paul Tenbergen hatte sich zumindest das 64er K.o.-Finale als Ziel gesetzt. Nach teilweise guten Gefechten in der Vor- und den beiden Zwischenrunden zog er dann auch dort ein. Nun unterlag er dem Niederländer Patrick Post mit 5:15 und gewann das folgende Gefecht gegen Jan-Marco Amrein aus Stuttgart nach 1:7-Rückstand mit 15:8. Im entscheidenden Gefecht um den Einzug in das Finale der letzten 32 unterlag er allerdings dem späteren Turnierzweiten Dominik Schoppa aus Bochum mit 6:15. Platz 48 ist für Tenbergen aber ein gutes Ergebnis. Er selbst war jedoch nicht ganz zufrieden: „Ich muss einfach von Anfang an disziplinierter fechten, um nicht so früh in Rückstand zu geraten. Mir taten am Ende die Beine weh, weil ich zu oft unkontrolliert angegriffen habe.“

Die Ausgangslage für den zweiten der diesjährigen Sportlerwahl Matthias Neuhaus war natürlich eine andere. Das Finale der letzten 16 sollte es für ihn mindestens sein. Und diese Erwartungen erfüllte er zumindest in der Vorrunde.

Sechs Siege in sechs Gefechten

Mit sechs Siegen aus sechs Gefechten ging es für in die Zwischenrunde. Auch dort verlor er nur ein Gefecht bei fünf Siegen. Nach den Vorrunden war Neuhaus schließlich an Platz 16 gesetzt. Nach Siegen gegen Schäfer aus Friesenheim(15:13) und Günther aus Dresden (15:8) stand der Moerser im Finale der letzten 32. Dort besiegte er zuerst den Frankenthaler Bappert mit 15:10 bevor er das Anschlussgefecht gegen den amtieren Deutschen Meister der B-Jugendlichen Veitenheimer von der TSG Weinheim mit 5:15 abgeben musste.

Nun war bei Neuhaus der Akku leer, er unterlag im entscheiden Gefecht dem Niederländer Pfann mit 10:15 und beendete das Turnier mit dem 18. Platz. „Für Matthias wäre das Erreichen des 16er-K.o. eigentlich locker drin gewesen“, so ein nicht ganz zufriedener Trainer Herbert Wagner.



Matthias Neuhaus enttäuscht in Cannstadt


Fechten (RP). Die Fechter(innen) aus Moers waren gleich bei zwei Internationalen Turnieren am Start. Anne Gerwers und Melissa Zekorn traten in Mosbach erstmals bei einem Aktiven-Turnier an.

Matthias Neuhaus hatte sich etwas mehr ausgerechnet.

Anne Gerwers bekam es gleich mit der ehemaligen Europameisterin Carolin Golubytskyi aus Tauberbischofsheim zu tun, gegen die sie keine Siegchance hatte. Nach einer durchwachsenen Vorrunde erreichte sie aber das Finale der letzten 64. Der amtierenden Deutschen Meisterin der Juniorinnen, Kristin Behr, unterlag sie hier nach starker Leistung knapp mit 7:10 und belegte somit am Ende Platz 57.

 

Melissa Zekorn ficht tapfer

Für Melissa Zekorn, eine der jüngsten Teilnehmerinnen im Starterinnenfeld, war das Erreichen der letzten 64 bereits ein großer Erfolg. Gegen die Nationalmannschaftsfechterin und mehrfache Deutsche Meisterin Stephanie Romanus schlug sie sich tapfer, konnte aber die 6:15-Niederlage nicht verhindern und landete auf Platz 62.

Matthias Neuhaus, David Gossens und Paul Tenbergen aus Moers gingen beim Internationalen Florettturnier in Cannstadt in der Altersklasse der Jugend A an den Start. Gossens erwischte keinen guten Tag; er schied bereits in der Vorrunde aus und belegte schließlich unter gut 180 Teilnehmern Platz 149.

Tenbergen erreichte die Runde der letzten 64. Dort unterlag er zunächst dem Niederländer Patrick Post mit 5:15, ehe er den Stuttgarter Jan-Marco Amrein nach einem 1:7-Rückstand doch noch mit 15:8 bezwang. Gegen den späteren Turnierzweiten Dominik Schoppa aus Bochum kam danach für ihn mit 6:15 das "Aus", womit er auf Platz 48 landete.

Das Minimalziel von Neuhaus war das Erreichen der Finalrunde der letzten 16. Mit sechs Siegen in der Vor- und fünf Erfolgen in der Zwischenrunde (bei nur einer Niederlage) schaffte er dafür die besten Voraussetzungen und zog unter die Top 32 ein.

Nach einem 15:10-Erfolg über den Frankenthaler Bappert verlor er aber gegen den amtierenden B-Jugendmeister Veitenheimer aus Weinheim mit 5:15. Im entscheidenden Gefecht kassierte Neuhaus eine überraschende 10:15-Niederlage gegen den Niederländer Pfann, was ihm den enttäuschenden 18. Platz einbrachte.



Ein gefühltes Unentschieden


Hauchdünn gewinnt Tennis-Ass Antonia Lottner die Wahl zur Sportlerin des Jahres vor Anne Lubjuhn. Bei den Männern siegt Behindertensportler David Behre mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz. Mannschaft des Jahres 2011 sind erneut die Kunstradfahrerinnen des GRMSV Moers.

Behindertensportler David Behre (links) nimmt die Glückwunsche zur Wahl des Sportlers des Jahres von Christoph Fleischhauer entgegen. Foto:

Die großen Stars des Moerser Sportlerballs in den vergangenen Jahren waren stets die Moderatoren wie Werner Hansch und Ulli Potofski. Weil Letzterer den Organisatoren der Veranstaltung aber jüngst kurzfristig absagen musste, kam gestern Abend der erst 25-jährige Bonner Markus Lennackers zu seiner

Premiere

als Moderator. Zwangsläufig rückten damit die Aktiven mehr in den Vordergrund, was ja auch der Sinn der Sache ist. Christoph Fleischhauer, der Vorsitzende des Stadtsportverbands, stand Lennackers zur Seite, und meinte später: "Wir haben Mut dadurch bewiesen, dass wir keinen prominenten Entertainer kurzfristig verpflichtet haben. Markus hat seine Sache gut gemacht, und der Abend war ein voller Erfolg für den Moerser Sport."

Vater Cornelius vertritt die Tochter

Als ein "gefühltes Unentschieden" beurteilte Fleischhauer das Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres zwischen Tennis-Ass Antonia Lottner und Leichtathletin Anne Lubjuhn. Antonia ließ sich durch ihren Vater Cornelius vertreten, weil sie bei einem Turnier in Tunesien um wichtige Qualifikationspunkte für die French Open in Paris kämpft. Anne Lubjuhn freute sich über den zweiten Rang: "Ich stehe auf dem Treppchen und bin sehr stolz darauf." Sarah Weyand und Julia Rewald landeten auf den Plätzen.

Bei den Männern gewann der Behindertensportler David Behre mit deutlichem Vorsprung vor Fechter Matthias Neuhaus, Schwimmer Jan Konopka und Hockeyspieler Max Werner. Behre: "Mir fehlen die Worte. Ich bin sehr glücklich, dass ich in meiner Heimatstadt Sportler des Jahres bin, ein Riesending für mich." Er ist derzeit verletzt und will im weiteren Saisonverlauf die Qualifikation für die Paralympics in London schaffen.

Die Kunstradfahrerinnen des GRMSV Moers verteidigten ihren Vorjahrestitel und traten auch im Rahmenprogramm auf. Hier begeisterten zudem die "fliegenden Homberger", die Showtanz-Gruppe Magic Unity sowie die Peter-Weisheit-Band mit Hits, zu denen bis in den Morgen getanzt wurde.

 

SPORTLERINNEN

(Ergebnisse in Prozentpunkten)

1. Antonia Lottner

(TC Moers 08, Tennis) 34,90

2. Anne Lubjuhn

(VfL Repelen, Leichtathletik) 33,79

3. Sarah Weyand

(GSC Moers, Eishockey) 21,20

4. Julia Rewald

(KSV Moers, Judo) 10,11

 

SPORTLER

1. David Behre

(Bayer Leverkusen, Leichtathletik) 56,38

2. Matthias Neuhaus

(Fechtclub Moers, Fechten) 15,38

3. Jan Konopka

(SG Essen, Schwimmen) 14,85

4. Max Werner

(Uhlenhorst Mülheim, Hockey) 13,39

 

MANNSCHAFTEN

1. GRMSV Moers

(Kunstradfahren) 32,60

2. Wushu-Team VfL Repelen

(Leichtkontakt-Kampfsport) 19,16

3. Moerser TV

(4x400-m-Staffel, Leichtathletik) 18,37

4. GSV Moers

(Frauenfußball) 18,34

5. Moerser SC/Weseler TV

(4x100-m-Staffel, Leichtathletik) 11,53

 





Valentina Moor, Leilani Hohenadel, Kim Kirschen und Neele Warsow. Valentina Moor, Leilani Hohenadel, Kim Kirschen und Neele Warsow.

Fechten/Sparkassen-Cup

FC Moers: Zekorn ist etwas enttäuscht

22.01.2012 | 18:34 Uhr

Böse Zungen hätten gestern behaupten können, dass die Fechterinnen vom FC Moers in bester Gesellschaft waren, als sie erneut das Finale im Sparkassen-Cup verpasst hatten.

„Von Tauber war auch niemand dabei“, schmunzelten nämlich einige Moerser Verantwortlichen. Sie meinten damit, dass ebenfalls keine Fechterin aus der Kaderschmiede – dem Olympiastützpunkt, Bundesleistungs- und Fechtzentrum – Tauberbischofsheim im Moerser Foyer der Sparkasse am Niederrhein um den Pokal kämpfen konnte.

13:10-Führung vergeben

Mit Viviane Kirschbaum landete die beste Tauberbischofsheimerin auf Platz fünf. Sie hatte in der Direktausscheidung allerdings die beste Moerserin ausgeschaltet. Melissa Zekorn hatte beim 10:15 gegen Kirschbaum das Nachsehen. Zekorn wurde am Ende 24. und war gar nicht zufrieden. „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht“, gestand sie während der Finalkämpfe.

Immerhin war für Melissa Zekorn tatsächlich mehr drin. So hatte sie gegen die später Finalistin Neele Warsow vom SC Berlin bereits mit 13:10 geführt, haderte mit einer Entscheidung und musste sich am Ende der fast zwei Köpfe größeren Gegnerin mit 12:15 geschlagen geben.

Ihren Größenvorteil konnte Warsow dann auch im Halbfinale gegen Leilani Hohenadel von der TSG Weinheim nutzen. Mit 15:5 zog die Berlinerin ins Finale ein. Dort traf sie auf ihre Vereinskameradin Kim Kirschen, die sich gegen Valentina Moor (OFC Bonn) mit 15:10 im Semifinale durchgesetzt hatte. Und Kirschen kannte Warsow aus dem Effeff, gewann mit 15:6 das Gefecht und damit auch den Sparkassen-Cup 2012.

Die Final-Kämpfe ließen sich unter anderem auch Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein, Bürgermeister Norbert Ballhaus und Christoph Fleischhauer, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, nicht entgehen. Die Sparkasse hatte es sich vor dem Turnier nicht nehmen lassen, dem FC Moers zwei neue Bahnen zu spendieren.

Bereits am Samstag hatte der Fechtclub Moers allerdings schon ein volles Haus in der Sporthalle der Heinrich-Pattberg-Realschule. Bei den spannenden Vorentscheidungen, bei denen neben Melissa Zekorn auch noch Luise Greiffer (33.), Elisa Bader (56.), Sabrina Welting (84.) und Samantha Schwarz (112.) für den FC Moers starteten, tummelten sich schließlich auch zahlreiche Zuschauer.

Und die wurden neben den Kämpfen von den fleißigen Helfern auch in der Cafeteria bestens versorgt.



Fechten/Deutsche...

FC Moers: Hannah Fenger schlägt sich gut

16.01.2012 | 16:38 Uhr

 

Eindrucksvoll meldete sich Hannah Fenger vom Fechtclub Moers am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Tauberbischofsheim auf der Turnierbühne zurück.

Trotz erheblicher Trainingsdefizite erreichte sie nach makelloser Vorrunde mit sechs Siegen das Finale der besten 64 Fechterinnen. Dort traf sie auf Lea Sternthaler von der TSG Weinheim. Auch dieses Gefecht führte Fenger souverän. Ein 12:8-Sieg war der verdiente Lohn.

In der Runde der Besten 32 traf sie dann auf Diana Schulz von der TSG Halle-Neustadt. Bis zum letzten Drittel des Gefechtes konnte Fenger die Partie zwar ausgeglichen gestalten, ihre zwischenzeitliche Führung jedoch nicht ausbauen. Gegen Ende des Gefechts schwanten bei Fenger die Kräfte und so zog Schulz beim Stand von 8:8 auf und davon. Fenger verlor das Gefecht mit 8:15 und schied aus dem Turnier aus.

„Wesentlich weiter vorn“

Allerdings ist Rang 20 eine Platzierung, mit der sie bei der knappen Zeit der Vorbereitung nicht unbedingt gerechnet hatte. Sichtlich zufrieden zeigte sich daher auch ihr Heimtrainer Matthias Block: „Hannah gehört mit Sicherheit zu den besten Deutschen Fechterinnen. Wenn Sie das Training wieder voll aufnehmen kann, wird sie noch wesentlich weiter vorn stehen.“

Nicht ganz so weit nach vorn ging es für Fengers Vereinskameradin Anne Gerwers. Sie erreichte als Nachrückerin die Deutschen Meisterschaften. Daher ist allein die Qualifikation schon ein großer Erfolg. Im Feld der „alten Hasen“ kam sie nach einer durchwachsenen Vorrunde immerhin ins Finale der Besten 64. Dort traf sie allerdings direkt auf die spätere Deutsche Meisterin Carolin Golubytskyi. Chancenlos musste sie sich der Fechterin aus Tauberbischofsheim geschlagen geben. Für Gerwers war es das Turnier-Aus und der 63. Platz.

Für den Moerser Fechtsport ist die Teilnahme von zwei eigenen Fechtern an diesen Deutschen Meisterschaften ein Erfolg, da viele Moerser Fechterinnen dieser Altersklasse in der vergangenen Saison durch Beginn des Studiums und Abiturstress nicht oder nur in geringem Ausmaß trainieren konnten.

Nun kann der weibliche Moerser Fechtnachwuchs am kommenden Wochenende beim heimischen Sparkassen-Cup in der Heinrich-Pattberg-Realschule unter Beweis stellen, dass weiterhin mit ihm zu rechnen ist.

SPARKASSEN-CUP

Beim Fechtclub Moers laufen die Vorbereitungen für den diesjährigen Sparkassen-Cup auf Hochtouren. Mehr als 150 Starterinnen der Jahrgänge 1995 bis 1999 aus dem In- und Ausland haben sich zu diesem Qualifikationsturnier gemeldet, geht es doch um wichtige Punkte für die Deutsche Rangliste und somit Qualifikationspunkte für die Deutschen Meisterschaften im Mai in Schwerin. Eine gute Voraussetzung für spannende und emotionsgeladene Gefechte.
Der Fechtclub Moers hat neben Melissa Zekorn, Elisa Bader und Aybike Nur Tasci weitere heiße Eisen im Feuer und hofft auf eine Finalteilnahme der Moerser Fechterinnen.
Das Turnier beginnt Samstag 21. Januar, 9 Uhr in der Halle der Heinrich-Pattberg-Realschule in Moers, Uerdinger Straße 74. Dort geht’s am Sonntag ab 9 Uhr um den Einzug ins Finale, das gegen 14 Uhr im Foyer der Sparkasse am Niederrhein, in Moers, Ostring 4 steigt.
Der Eintritt ist komplett frei.



Fechten/Deutsche Meisterschaft

FC Moers: Einen vorderen Platz verpasst

13.12.2011 | 17:29 Uhr

 

In Samtes auf Rügen fanden jetzt die deutschen Meisterschaften der Florett-Junioren statt. Unter den 85 besten deutschen Juniorenfechtern befanden sich mit Matthias Neuhaus und Simon Unik auch zwei Fechter des Fechtclub Moers.

 

Nach fünf sieglosen Gefechten in der Vorrunde kam das vorzeitige Aus für Simon Unik. Mit Platz 79 zeigte sich weder Unik noch sein Trainer Herbert Wagner zufrieden.

Besser machte es dagegen sein Vereinskollege Matthias Neuhaus. Als A-Jugendlicher qualifizierte er sich für dieses Turnier. Mit drei Siegen in der Vorrunde ging es für ihn in die 64er-K.o.-Runde. Dort besiegt er im ersten Gefecht, wie schon beim Turnier in München vor zwei Wochen, den amtierenden Vizemeister der A-Jugend, Silas Heidenreich, mit 15:12.

Knappe Niederlage gegen Hülsey

Im anschließenden Gefecht unterlag er aber Marius Hülsey von der TB Burgsteinfurt denkbar knapp mit 13:15. Diese enge Niederlage schien Neuhaus doch schwerer zu beschäftigen als zu erwarten war. Im anschließenden Hoffnungslauf unterlag er Dominik Schoppa vom VfL Bochum mit 9:15. Dies bedeutete für Neuhaus das Ende des Turniers und einen abschließenden Platz 42 in der Gesamtwertung. „Ein Platz unter den Besten 32 ist für Matthias heute mindestens drin gewesen“, so sein Vereinstrainer Herbert Wagner.

Am Folgetag stand die Mannschaftsentscheidung auf dem Programm. Das junge Moerser Team mit Matthias Neuhaus, Simon Unik und Alexander Kraft konnte in der Vorrunde kein Gefecht für sich entscheiden und so folgte im 16er-K.o. mit dem Gegner aus Burgsteinfurt eine schwere Aufgabe. Bereits nach zwei Gefechten lief die Mannschaft aus Moers einem acht Punkte Rückstand hinterher, der auch nicht mehr aufgeholt werden konnte. Am Ende der Runde hieß es 32:43 für Burgsteinfurt und so blieb der zwölfte Platze für das Team aus Moers.



Fechten

Trainer Wagner enttäuscht – da war mehr drin

zuletzt aktualisiert: 13.12.2011

Fechten (RP). In Samtes auf Rügen fanden jetzt die Deutschen Meisterschaften der Florett-Junioren statt. Unter den 85 besten Deutschen, die teilnahmen, waren mit Matthias Neuhaus und Simon Unik auch zwei Aktive des Fechtclubs Moers.

Nach fünf sieglosen Gefechten in der Vorrunde kam für Unik das vorzeitige "Aus". Mit Platz 79 konnte er nicht zufrieden sei. Besser machte es Neuhaus. Obwohl noch A-Jugendlicher, hatte er sich für dieses Turnier qualifiziert.

Mit drei Siegen in der Vorrunde ging es für ihn in die 64er-K.o.-Runde. Hier besiegte er im ersten Gefecht, wie schon beim Turnier in München vor zwei Wochen, den amtierenden Vizemeister der A-Jugend, Silas Heidenreich, mit 15:12. Anschließend unterlag er aber Marius Hülsey von der TB Burgsteinfurt denkbar knapp mit 13:15.

Im anschließenden Hoffnungslauf unterlag der Moerser dann noch Dominik Schoppa vom VfL Bochum mit 9:15. Das bedeutete für Neuhaus das Ende des Turniers und Platz 42 in der Gesamtwertung. "Ein Platz unter den besten 32 wäre für Matthias mindestens drin gewesen", meinte sein Vereinstrainer Herbert Wagner.

Außerdem stand noch die Mannschafts-Entscheidung auf dem Programm. Das junge Moerser Team mit Neuhaus, Unik und Alexander Kraft entschied in der Vorrunde kein einziges Gefecht für sich; folglich wartete in der 16er-K.o.-Runde mit Burgsteinfurt ein extrem schwerer Gegner auf die Grafenstädter.

Bereits nach zwei Gefechten lief die Mannschaft aus Moers denn auch einem Acht-Punkte-Rückstand hinterher, den sie nicht mehr wettmachen konnte. Am Ende hieß es 43:32 für Burgsteinfurt. Die Moerser belegten den zwölften Platz.



Fechten

Hannah meldet sich zurück

zuletzt aktualisiert: 06.12.2011

Fechten (RP). Die Moerser Fechterin Hannah Fenger erreicht beim glänzend besetzten Damenflorett-Weltcupturnier in Bochum die Runde der letzten 32 und wird im Abschlussklassement drittbeste Deutsche.

Mit dem durchaus guten 31. Platz meldete sich die Moerser Fechterin Hannah Fenger beim Damenflorett-Weltcupturnier in Bochum auf dem internationalen Parkett zurück. Bei dem hervorragend besetzten Wettkampf kam die Moerserin nach einer durchschnittlichen Vorrunde mit drei Siegen aus sechs Gefechten ins 128er-K.o.-Finale, das sie schadlos überstand.

Im Finale der letzten 64 Fechterinnen siegte Hannah Fenger gegen Erica Cipressa aus Italien mit 15:12. In der nächsten Runde (beste 32) musste sie ebenfalls gegen eine Italienerin antreten. Gegen Olga Rache Calissi konnte sie die zuvor gezeigten Leistungen nicht wiederholen und schied mit einer Niederlage aus.

 

Den Stress hinter sich gelassen

"Hannah hat gezeigt, dass sie den Stress von Abitur-Klausuren und der Suche nach einem Studienplatz hinter sich gelassen hat", erklärte ihr zufriedener Trainer Matthias Block. "Die besten Fechterinnen aller Nationen waren hier am Start, und Hannah hat sich als drittbeste Deutsche im Abschlussklassement behauptet."

Unglücklich schied dagegen ihre Vereinskameradin Elisabeth Anlahr bereits in der Vorrunde aus. Nur ein Sieg fehlte ihr dabei zum Einzug in die nächste Runde. Platz 86 spiegelt daher nicht ganz die Leistungsfähigkeit von Elisabeth Anlahr wider.

Das gute Abschneiden bei diesem Turnier sollte nun auch die A-Jugendlichen Fechterinnen des Vereins beflügeln, um beim Turnier um den Sparkassen-Cup im Januar in Moers daran anzuknüpfen.



USA dominiert Turnier in Halle an der Saale

30.11.2011 | 12:50 Uhr

 

Mit durchwachsenen Erfolgen kehrten die A-Jugendlichen Matthias Neuhaus, Paul Tenbergen und Justus-Felix Dickel vom Fecht-Club Moers vom „European Cadet Circuit“, dem Händel-Cup in Halle an der Saale, zurück in die Grafenstadt.

 

Dieses, mit knapp 200 Fechtern aus Europa und den USA stark besetzte Turnier wurde eindeutig von den Fechtern aus den USA dominiert. Sie stellten nicht nur den Turniersieger, allein sechs Fechter aus Amerika fanden sich unter den Plätzen eins bis zehn. Erst auf Platz 23 folgte der erste deutsche Fechter.

Aus Moerser Sicht war Rang 42 von Matthias Neuhaus die beste Platzierung. Neuhaus startete souverän in die Vorrundengefechte und behauptete sich auch in der Zwischenrunde sowie in der ersten K.o.-Runde mit zum Teil klaren Siegen. Im Finale der besten 64 verschlief er allerdings den Gefechtsbeginn total, musste einem 1:11 hinterherlaufen. Dazu reichte allerdings die Kraft nicht mehr, und so verlor er das Gefecht am Ende gar nicht mehr so deutlich mit 11:15 – schied aber aus.

„Bis zur Runde der letzten 32 hätte Matti mit Sicherheit kommen können“, resümierte ein etwas zerknirschter Trainer Herbert Wagner das Abschneiden seines derzeit besten Schützlings.

Nicht ganz so weit, aber immerhin in das Finale der besten 128, ging es für Paul Tenbergen. In der K.o.-Runde verlor er klar mit 5:15 gegen seinen polnischen Gegner. Platz 97 bringen Tenbergen aber immerhin wichtige Punkte für die Deutschen Rangliste.

Für Justus Felix Dickel war allein die Qualifizierung zu diesem Turnier bereits ein Erfolg. Dickel schlug sich tapfer in der Vorrunde, schied aber nach zum Teil knapp verlorenen Gefechten aus und belegte Platz 178.

Unzufrieden mit ihrem eigenen Abschneiden waren die A-Jugendlichen Mädchen beim internationalen Tauberfranken-Pokal in Tauberbischofsheim. Bei diesem stark besetzten Turnier mit knapp 200 Teilnehmerinnen gewann ebenfalls eine Fechterin aus den USA. Aus Moerser Sicht war Platz 108 für Luise Greiffer das beste Resultat. Mit Aybice Nur Tasci folgte die nächste Moerser Fechtamazone auf Platz 128. Damit stand sie in einem großen internationalen Turnier zum ersten Mal vor ihrer Vereinskameradin Melissa Zekorn, die mit Platz 156 ihre selbst gesteckten Ziele nicht erreichen konnte. Elisa Bader konnte sich mit Platz 163 zum Vorjahr allerdings um einige Plätze verbessern.

Fechttrainer Matthias Block stellte sich nach dem Turnier aber schützend vor seine Mädchen: „Luise und Melissa sind sehr geknickt. Wir werden das Ergebnis in den kommenden Tagen analysieren. Alle Fechterinnen werden es beim heimischen Sparkassencup Ende Januar besser machen. Da bin ich mir sicher“



Fechten/Europacup

FC Moers: Neuhaus auf Platz sieben

15.11.2011 | 16:25 Uhr

Mit einem hervorragenden Platz 39 kehrte der Moerser Fechter Matthias Neuhaus vom Europacup der A-Jugendlichen im österreichischen Mölding zurück. Zu diesem international erstklassigen Turnier mit über 150 Startern aus ganz Europa werden nur die derzeit besten 20 Deutschen Fechter der DFB-Rangliste nominiert.

 

Nach einer tollen Vorrunde, in der er nur ein Gefecht, bei sechs Siegen, abgeben musste, ging er als drittbester Deutscher und als 22. der Gesamt liste in das Finale der Besten 128 Fechter. Dort beherrschte er seinen Gegner Silas Heidenreich, immerhin amtierender deutscher Vizemeister, nach Belieben. Das 15:4 für den Moerser verdeutlichte dies klar. Anschließend musste er sich dem starken Letten Lukas Teteris denkbar knapp mit 11:15 geschlagen geben.

Neuhaus gehört zu den besten Deutschen

Trotz des Ausscheidens aus dem Wettbewerb können Matthias Neuhaus und Trainer Herbert Wagner mit Platz 39 zufrieden sein. Gehörte Neuhaus doch bei diesem Turnier zu den besten deutschen Fechtern, während das Turnier von den Fechtnationen Ungarn und Frankreich beherrscht wurde. Die Plätze eins bis zehn gingen ausschließlich an Fechter dieser beiden Länder. Gleichzeitig kletterte Neuhaus dank des guten Ergebnisses in Österreich in der Deutschen Rangliste auf Platz sieben. Die Rangliste des Verbandes Nordrhein beherrscht Neuhaus in diesem Jahr sehr souverän.



Sie haben sich für das Europacup-Turnier qualifiziert: (von links) Elisa Bader, Melissa Zekorn und Luise Greiffer. Sie haben sich für das Europacup-Turnier qualifiziert: (von links) Elisa Bader, Melissa Zekorn und Luise Greiffer.

Fechten/FC Moers

Fechtclub Moers: Von Jena zum Europacup

07.11.2011 | 17:44 Uhr

 

 

Nach dem einwöchigem Trainingslager in Jena war für die Florettfechterinnen vom FC Moers in der Lichtstadt noch nicht Schluss.

 

Für sie stand in der ostdeutschen Stadt noch die Teilnahme am Fair-Resort-Cup, einem Qualifikationsturnier zu den Deutschen Meisterschaften, auf dem Programm.

Mit Melissa Zekorn und Luise Greiffer erreichten zwei Moerser Fechterinnen das Finale der besten 64. Trainer Matthias Block haderte allerdings etwas mit der Durchschlagskraft und Treffergenauigkeit seiner Schützlinge.

Unter den Möglichkeiten

Insbesondere Melissa Zekorn hatte zumindest nach ihrem Können die Möglichkeiten wenigstens das Finale der letzten 16 zu erreichen. Doch sie scheiterte ganz knapp und holte zum Abschluss mit Platz 22 das beste Ergebnis für die Moerser Fechterinnen. Luise Greiffer kam auf den 42. Rang.

Besonders zufrieden war Block allerdings mit dem Abschneiden von Pia Ueltgesforth. Als B-Jugendliche im ersten Jahr scheiterte sie nur denkbar knapp in der zweiten Zwischenrunde. So muss der 81. Platz für das Talent am Ende doch noch als großer Erfolg gewertet werden.

Melissa Zekorn, Luise Greiffer und Elisa Bader haben sich allerdings noch für das Europacup-Turnier in drei Wochen, in Tauberbischofsheim, qualifiziert.



Fechten/FC Moers

FC Moers: Zusammenhalt in Jena

31.10.2011 | 16:53 Uhr

 

„Ferien“ heißt es bei den Schülern. „Unterrichtsfreie Zeit“ nennen es die Lehrer. Unterm Strich beschreibt es die gleiche Situation: Die Schulen haben geschlossen, es gibt keinen Unterricht. Doch bei den Fechtern und Fechterinnen vom FC Moers ist das ganz anders.


Die haben sich am Samstag Richtung Jena ins Trainingslager mit abschließendem Wettkampf aufgemacht. Dabei sollte es eigentlich für einige Mädels nach Slowenien gehen. Doch Fechttrainer Matthias Block musste den Wettkampf im Südosten Europas absagen. Eine herbe Erkältung warf ihn aus dem Rennen. So konnte auch Melissa Zekorn dort nicht antreten.

Allerdings hat der Moerser Fechtclub eine alte Tradition wieder aufleben lassen, die in den vergangenen zwei Jahren geruht hat. Unter anderem mit Matthias Neuhaus, Anne Gerwers, Paul Tenbergen, Elisa Bader, Justus Felix Dickel und Simon Unik und vor allem mit einigen Fechteltern hat sich der FCM Richtung Jena ins Trainingslager aufgemacht. Und bei der Mannschaft von Jena wird nicht nur, wie in den Jahren zuvor, überwiegend an der Kondition der Fechterinnen und Fechter gearbeitet, sondern diesmal soll auch viel Technik trainiert werden. Für den Zusammenhalt ist der Jena-Trip auch gut. „Ich hoffe, dass ich Freitag nachreisen kann“, setzt Block dann auch auf eine schnelle Genesung.